Maschinenschaden in einem Dentallabor

Auftrag:

Bei einem Einbruch in einem Dentallabor wurde infolge von Vandalismus u. a. eine Dental-Fräsmaschine beschädigt.

Im Auftrag der Versicherung sollte der Schaden an der Maschine beurteilt und ein Vorschlag zur Vermeidung eines drohenden Betriebsunterbrechungsschadens gemacht werden.

 

Problematik:

Die Maschine war in den Bewegungsachsen von Werkstück und Spindel sowie in der Steuerung beschädigt worden. Vermutlich haben die Einbrecher versucht, ein aufgespanntes Blank mit einem Hebelarm zwischen Spindel und Werkstückschlitten mit Gewalt vom Tisch abzuhebeln.

 

Vorgehensweise und Ergebnis:

Der Versicherungsnehmer hatte bereits einen Servicetechniker des Herstellers die Maschine prüfen lassen und der Bericht belegte die (mechanischen) Fehler in den Achsen sowie Schleppfehler in der Steuerung. Das Reparaturangebot wirkte jedoch im ersten Moment zu hoch, auch weil erhebliche Transportkosten genannt wurden.

Die Klärung mit der Herstellerfirma ergab, dass eine Reparatur nicht im Labor erfolgen kann. Die hohen Transportkosten entstanden daher durch die Aus- und spätere Einbringung der Maschine (800 kg durch ein enges Holz-Treppenhaus) sowie den Transport. Der Preis für die eigentliche Reparatur der Mechanik und Steuerungstechnik der Maschine war angemessen.

Zur Vermeidung eines Betriebsunterbrechungsschadens in der Hochphase des Laborgeschäfts zum Jahresende, wurde die Miete einer Ersatzmaschine vereinbart. So konnten die Aufträge ohne Umsatzverlust bearbeitet werden, bis die eigene Maschine wieder einsatzbereit war.

 

 

 

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