Einbruchdiebstahlschaden bei einem Dentallabor:

Auftrag:

Bei einem Einbruch in einem Dentallabor ist es zu mehreren Schäden gekommen:

  • Beschädigung und tlw. Zerstörung des Mobiliars (s. u.)
  • Maschinenschaden an einer Dentalfräsanlage durch Vandalismus (s. Beispiel 10)
  • Warenschaden durch Entwendung eines Tresors mit Zahngold (s. Beispiel 11).

Im Auftrag der Versicherung wurden die 3 verschiedenen Schäden in jeweils einem Gutachten festgestellt, wobei eine Inhaltsversicherung zugrunde lag.

Problematik:

Bei dem Einrichtungsschaden lag die Problematik in dem hohen Alter der Möbel. Die Schäden an den Möbeln waren bereits durch den zuständigen Schadenregulierer vor Ort besichtigt und durch den Versicherungsnehmer mit Fotos belebt worden. Eine Anschaffungsrechnung der gesamten Laboreinrichtung sowie ein Reparaturangebot einer ortsansässigen Schreinerei wurden vorgelegt. Das Angebot war jedoch in einigen Einzelpositionen sowie in Summe deutlich überteuert.

Vorgehensweise und Ergebnis:

In einem Telefonat mit der Schreinerei wurde das Reparaturangebot geklärt und mit der Schadendokumentation des Regulieres sowie der Beschreibung des VN abgeglichen. Es zeigte sich, dass der Schreiner mit "viel Sicherheit" angeboten hat. Ein Vergleichsangebot einer anderen Schreinerei wurde eingeholt und es lag ein gutes Stück niedriger, als das erste. Bei der ursprünglichen Lieferfirma wurden neue Möbel als Ersatz angefragt, aber die Firma hatte das Möbelgeschäft schon vor Jahren aufgegeben. Der genannte Anbieter, ein großer Laborausstatter, gab ein Angebot für neue Möbel ab, das deutlich unter den Reparaturpreisen der Schreinereien lag.

Die Ergebnisse wurden in einem Gutachten dokumentiert und der Schaden im Neuwert und im Zeitwert ausgewiesen.

 

 

 

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