Betriebsunterbrechungsschaden eines Blockheizkraftwerks (BHKW)

Auftrag:

Im Auftrag der zuständigen Versicherung sollte der aus der Betriebsunterbrechung eines BHKW entstandene Schaden ermittelt werden. Das BHKW war nach AMBUB 94 versichert, wobei das Feuerrisiko als Zusatzbedingung eingeschlossen war.

 

Problematik:

Das BHKW war durch Brand zerstört und seine verschiedenen Anlagenteile durch Hitze und Ruß erheblich beschädigt. Der Versicherungsnehmer hatte entschieden, die Anlage nicht sofort wieder in Betrieb zu nehmen und sich mit der Versicherung auf eine fiktive Bewertung des Schadens geeinigt. Es galt daher zu simulieren, wie eine schnellstmögliche Wiederinbetriebnahme erfolgt wäre und gemäß dieser Zeitplanung den Unterbrechungsschaden zu errechnen.

 

Vorgehensweise und Ergebnis:

In zwei Ortsterminen wurde der Schaden besichtigt. Die Schwere der Beschädigungen wurde aufgenommen und fotografisch dokumentiert.

Anhand der erhaltenen Angebote zur Sanierung der Schäden und zur Wiederbeschaffung von zerstörten Anlagen wurde ein fiktiver Zeitplan zur Wiedererlangung der vollen Betriebsbereitschaft erstellt.

Aus den betriebswirtschaftlichen Unterlagen wurde für diesen Unterbrechungszeitraum der entgangene Umsatz sowie der versicherte Anteil ermittelt und daraus der Betriebsunterbrechungsschaden errechnet, wobei angefallene Schadenminderungskosten berücksichtigt wurden.

 

 

 

 

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