Bewertung der Maschinen und Anlagen eines Produktionsunternehmens

Auftrag:

Im Rahmen einer Nachfolgeregelung sollte der Verkehrswert der Maschinen und Anlagen eines Produktionsunternehmens in der Kfz-Zulieferindustrie ermittelt werden.

 

Problematik:

Die Bewertung sollte unter den Prämissen einer Weiterverwendung der Maschinen und Anlagen am gleichen Ort, bei gleichartiger Produktion erfolgen. Zu ermitteln war daher der Fortführungs-Verkehrswert.

 

Vorgehensweise und Ergebnis:

Zunächst galt es anhand der zur Verfügung gestellten Inventarliste in Vor-Ort-Terminen zu klären, welche Anlagen tatsächlich noch vorhanden waren, welche ggfs. in der Auflistung fehlten, wie die aktuellen Eigentumsverhältnisse waren und in welchem Zustand sich die Anlagen befanden.

Die Anschaffungskosten wurden anhand der Einkaufsrechnungen und Buchhaltungsunterlagen ermittelt. Anlagen, zu denen keine Unterlagen verfügbar waren, wurden im Gutachten dargestellt aber nicht bewertet.

Über die Indizes des statistischen Bundesamtes für die jeweiligen Maschinengruppen wurde der Neuwert zum Bewertungsstichtag ermittelt.

Über das Alter der Anlagen, die jeweiligen Gesamtnutzungsdauern und Abwertungsfunktionen wurde jeweils der Zeitwertfaktor ermittelt.

Anhand des vor Ort festgestellten Zustands der Maschinen, der Aussagen und Angaben der befragten Mitarbeiter zu Art und Intensität der Nutzung sowie zu Reparaturen und Pflege wurden Abschläge vom Neuwert für einzelne Maschinen oder Maschinengruppen vorgenommen (Gebrauchswertfaktoren).

Aus den Neuwerten, den Zeitwertfaktoren, den Gebrauchswertfaktoren und einer jeweiligen Marktwerteinschätzung für den Verkauf wurde für jede Maschine und Anlage der Verkehrswert errechnet und ausgewiesen.

 

 

 

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