Betriebsunterbrechungsschaden nach Brand in einem Bürohaus

Auftrag:

Im Auftrag einer Versicherung war die Höhe des durch Brand entstandenen Betriebsunterbrechungsschadens festzustellen, durch den das versicherte Unternehmen mehrere Wochen nur in einer Notfallorganisation arbeiten konnte. Es handelte sich also nicht um einen Vollschaden, sondern es wurden Ist-Umsätze erzielt.

 

Problematik:

In diesem Fall waren mehrere Geschäftseinheiten unterschiedlich stark betroffen. Einige hatten einen mehrwöchigen Totalausfall, andere konnten eingeschränkt arbeiten oder waren gar nicht betroffen.

 

Vorgehensweise und Ergebnis:

Anhand des Organigramms und der Personallisten wurde festgestellt, welche Organisationseinheit mit welchem Personal wofür zuständig war.

Mittels der Aussagen und Belege der beauftragten Handwerksunternehmen wurde bereichsweise der jeweilige Ausfallzeitraum festgestellt.

Aus den betriebswirtschaftlichen Daten wurde der versicherte Anteil des Umsatzes ermittelt. Aus den vorher festgestellten Schadensbildern je Bereich konnte eine Prognose über deren jeweilige Soll-Umsätze für ihren Ausfallzeitraum erstellt werden. Der Brutto-Schadenbetrag, also entgangener Umsatz (Soll- minus Ist-Umsatz) multipliziert mit dem versicherten Anteil, wurde abschließend zusammen mit Schadenminderungskosten, Ersparungen und Erwirtschaftungen zum Gesamtschaden berechnet.

 

Im Ergebnis belief sich der Betriebsunterbrechungsschaden auf 130.000 EUR.

 

 

 

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