Verdienstausfall nach Wasserschaden in einer Arztpraxis

Auftrag:

Im Auftrag der Haftpflichtversicherung galt es den Verdienstausfallschaden in einer größeren Arztpraxis aufgrund von bestimmungswidrig ausgetretenem Leitungswasser zu beziffern.

Problematik:

Es handelte sich um einen typischen Ausfallschaden durch Leitungswasser.

Die Schwierigkeiten liegen bei diesem und ähnlichen Fällen darin festzustellen, welche Kostenbestandteile versichert sind (versicherter Anteil) und welcher Umsatz in der Unterbrechungszeit voraussichtlich erwirtschaftet worden wäre.

Vorgehensweise und Ergebnis:

Da der Auftrag erst deutlich nach der Beseitigung der Schäden in der Praxis erteilt wurde, erübrigte sich die sonst übliche Vor-Ort-Sichtung.

Anhand der Handwerkerrechnungen konnte jedoch der genannte Unterbrechungszeitraum bestätigt werden.

Anhand der betriebswirtschaftlichen Daten der Arztpraxis wurde der versicherte Anteil des Schadens ermittelt sowie der entgangene Umsatz beziffert.

Mit den so ermittelten Daten konnte abschließend der Verdienstausfallschaden errechnet werden.

 

 

 

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