Visualisierung 3
Visuelles Management Teil 3: "Visualisierung von Regelkreisen"
Beispiel aus der Unternehmenspraxis
Produktionsleiter Wilhelm K. hat seinen Ärger über die zu spät festgestellten Zielabweichungen seiner Produktionskennzahlen* in ein Projekt umgewandelt und lässt jetzt die wesentlichen Kennzahlen von Kennzahlenverantwortlichen in der Produktion regelmäßig darstellen und verfolgen. "Jetzt können wir Abweichungen frühzeitig erkennen und reagieren, wenn es noch nicht zu spät ist", so hat er das neue Konzept bei der Geschäftsführung vorgestellt. Aber so ganz zufrieden ist Herr K. noch immer nicht und beschreibt in der Abteilungsbesprechung seine weiteren Anforderungen: "Wir müssen sicherstellen, dass Abweichungen auch wirklich zu geeigneten Gegenmaßnahmen führen, dass diese konsequent und zügig umgesetzt und die damit erreichten Verbesserungen sichtbar gemacht werden".
* siehe Effizienz-Live Information März 2011
Fazit des Praxisbeispiels
Was der Produktionsleiter hier fordert ist ein geschlossener Regelkreis der ständigen Verbesserung.
Oftmals werden in Unternehmen zwar Kennzahlen mehr oder weniger regelmäßig verfolgt und negative Trends werden früher oder später erkannt. Doch bei den nächsten Schritten hapert es oftmals: Wer leitet schnellstens wirksame und nach Art und Umfang angemessene Maßnahmen ein, überwacht deren Umsetzung und Erfolg und stellt rechtzeitig fest, falls sie nicht ausreichend wirken?
Diese Fragen müssen systematisch gemanagt werden, um die Erreichung der Unternehmensziele nachhaltig sicher zu stellen.
Visualisierung von Regelkreisen
Ein geschlossener Regelkreis der Verbesserung der Unternehmenskennzahlen besteht aus folgenden Elementen:
- Festlegen der relevanten Kennzahlen mit exakter Definition und Zielwert
- Festlegen von Verantwortlichen für jede Kennzahl sowie Art und Rhythmus ihrer Verfolgung
- Festlegen einer Eskalationsstrategie bei Abweichungen
- Etablierung einer standardisierten Vorgehensweise zur Problemlösung in geeigneten Teams (z. B. Problemlösungsprozeß oder Refa-6-Stufen-Methode)
- Dokumentation der Maßnahmen vor Ort und regelmäßige Verfolgung "in Gemba"
- Verschärfung oder Erweiterung der Maßnahmen bei weiterer Zielabweichung
- Verschärfen der Ziele, wenn die bestehenden nachhaltig erreicht wurden
Dabei ist es wichtig, alle Schritte vor Ort zu visualisieren und den Verbesserungsprozeß mit den Beteiligten in ihrem Arbeitsbereich transparent zu gestalten.
Unser Beratungsangebot
Wir unterstützen Sie in allen Phasen beim Aufbau geschlossener Kennzahlen-Regelkreise in den Arbeitsbereichen. Von ersten Konzeptbesprechungen im Management über Schulungen von Verantwortlichen und Mitarbeitern, über die konkrete Umsetzung vor Ort, bis zum "Feinschliff", wenn das System sich etabliert hat und anfängt ein Selbstläufer zu werden.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte einfach unverbindlich unter 0228/71017-204 oder unter info@koldewitz.de.
Viel Erfolg mit Ihren effizienten Visualisierungs-Regelkreisen
wünscht Ihnen
das Team von Koldewitz - Sachverstand